Türkeiurlaub von 20. August 2004 bis 3. September 2004
In der Zeit von 20.08.2004 - 03.09.2004 flogen eine handvoll Schüler von mir und ich in die Türkei auf einen Trainingsurlaub.
Trainingszeiten (fast täglich):
Früh: 6:00 - 7:30
Mittag: 11:30 - 13:00
Abend: 18:00 (bzw.17:30) - 19:30
Hier nun ein Bericht von Michael Sasse (vielen Dank von mir dafür!):
Oh Gott – Cluburlaub. Und das mir, Individualreisender seit vielen Jahren. Massenabfertigung, penetrante Animateuere und Spiele, die mir schon in der Volksschule peinlich waren. Das ist vielleicht etwas für Leute wie die Lugners, aber sicher nicht für mich. Na ja, sei’s drum, werde ich mich eben auf die sportlichen Aktivitäten beschränken.
Abflug 20.08. der aufgehenden Sonne entgegen. Erster Eindruck von Flughafen Antalya: sehr modern, sehr neu, bestückt mit lethargischen Angestellten. Trotz der langen Schlangen vor den Euro-Schaltern, wo man das obligatorische Visum bezahlen muss, findet sich keiner der sich sichtlich langweilenden Angestellten der Dollar-Schalter bereit, zur Verkürzung der Warteschlangen beizutragen. Diese Zwiespältigkeit auch beim Transfer zum Hotel. Klimatisierter Bus, eine gepflegte Straße nach Antalya, doch daneben eine Welt, die sichtlich die letzten Jahrzehnte unverändert überdauert hat. Als der Bus auf eine schmale, größtenteils unbefestigte Straße einbiegt, würde niemand auf die Idee kommen, dass diese zu Luxushotels führt. Für die 25 km benötigen wir fast eine dreiviertel Stunde. Doch dann tauchen wir in eine märchenhafte Welt ein (wen Details interessieren, kann sich HIER umfassend informieren). Ausgezeichnetes Service (Koffer werden aufs Zimmer gebracht), ebensolches Essen zu fast jeder Tages- und Nachtzeit sowie jede erdenkliche Sportmöglichkeit.
05.40 Uhr. Der Wecker läutet, draußen ist es stockdunkel und meine innere Uhr ist noch auf die österreichische Zeitzone eingestellt, also eigentlich 04.40 Uhr. Als wir uns 20 Minuten später zum Morgentraining treffen, beginnt es zu dämmern. Bis auf einige Ruhetage trainieren wir jeden Tag von 06.00 – 07.30. Laufen auf der hoteleigenen Tartanbahn durch die Anlage, Meditation am Meer, danach Dehnen und Techniktraining. Nach dem Duschen zum wohlverdienten Frühstück, der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Denkste !!!!. Um 11.30 gehen wir täglich ins sehr gut ausgestattete Fitnessstudio, wo die unterschiedlichen Muskelgruppen (Maximal- oder Schnellkraft) gefordert werden. Danach zur Vitaminbar und ins türkische Bad oder in die Sauna oder ins Jacuzzi oder, oder …Erst um 18.00 treffen wir uns wieder zum Abendtraining, das mit Laufen beginnt und bis zu Bruchtests führt. Hauptsächlich wird pro Tag ein Kub Punkt für Punkt durchgegangen und die Fehler besprochen. Die ersten Tage sind Muskelkater geprägt, doch nach einigen Tagen ist davon nichts mehr zu spüren.
Nach einer Woche stößt Alex zu uns, allerdings mit fast vierstündiger Verspätung erst gegen 01.30 Uhr. Wir schlagen uns die Zeit in der klimatisierten Lobby bei zahlreichen Drinks um die Ohren (unglaublich wie viele Martinis Robert so pro Stunde wegputzt (;>)). Gemeinsam gehen wir dann gegen 02.00 noch etwas Essen. Natürlich findet das Morgentraining wie immer statt, schließlich sind wir ja zum Trainieren hierher gekommen und Schlafen kann man schließlich auch am Pool oder am Meer. Am üblichen Trainingsablauf ändert sich kaum etwas, außer dass das Abendtraining jetzt bereits um 17.30 Uhr beginnt (und Alex jetzt den Muskelkater hat (;>)).
So vergehen die Tage wie im Fluge. Einziger Wermutstropfen ist die Erkrankung von Alex am vorletzten Tag. Es gelingt uns aber seinen Flug umzubuchen, sodass wir alle gemeinsam den Rückflug antreten können.
Fazit: Ein wirklich außergewöhnlich schöner Urlaub mit perfektem, unaufdringlichem Service und unvorstellbar vielen Sportmöglichkeiten. Nichts war so wie ich es angenommen hatte. Bis auf die Lugners. Die waren wirklich dort.




Ein paar Fotos vom Club:



Alex kam am 17. August nach.

Trainingsfotos: Hap-Ki-Do um etwa 6:00:






Studiotraining: Schnellkraft!






Zum Schluss noch ein Abschiedsfoto und dann ab nach Wien!

Copyright by Robert Kovar
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