Hap-Ki-Do Wien 22
Hap-Ki-Do
Selbstverteidigungskurs
Ausbildungsweg
Wann / Wo
Trainer / Kontakt
F.A.Q.
Fotos / Videos
Termine
Berichte
Links
Shop
Impressum
|
Mitglieder
Hap-Ki-Do
 
ASKÖ Wien

11. Donaucup vom 06. März 2011

Personen die regelmäßig die Berichte lesen werden jetzt sagen: Wo sind die Berichte von DC 9+10. Antwort: Die wurden nicht geschrieben!

Jetzt ist es wieder einmal soweit, denn es hat auch einen „besonderen“ Grund:

Seit Jahren unterrichte ich im Verein auch Bodenkampf. Der Bodenkampf ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Bestandteile eines modernen Selbstverteidigungssystems. Fast alle Kämpfe beginnen im stehe doch die meisten enden am Boden. Somit ist es fast fahrlässig von einem Meister diesen Aspekt der Selbstverteidigung nicht zu berücksichtigen.

Wie gesagt: Wir trainieren Bodenkampf schon lange, es gibt ja sogar einen eigenen Kubgrad dazu, nur im Turnier wurde er nur noch nicht alleinig eingesetzt.

Bisher wurde am Boden weiter gekämpft wenn zwei Gegner im Freikampf zu Boden gekommen sind. Das war in voller Montur ein schwieriges Unterfangen. Auch in Zukunft wird weiter gemacht, daran ändert sich nichts. Ab sofort werden die Turniere aber um den Faktor „Bodenkampf“ erweitert.

Das funktionier so: Zuerst gibt es ein „altbekanntes“ Freikampfturnier in dem die Kämpfer auch wie bisher benotet werden. Nachdem alle Kämpfe durch sind gibt es eine kurze Pause in der sich die Kämpfer die Schutzausrüstung ausziehen. Danach beginnt eine zweite Runde in der am Boden gekämpft wird. Auch diese Kämpfe werden bewertet. Aus diesen beiden Wertungen wird dann eine gemeinsamen Wertung erstellt – und somit das Gesamtbild benotet.

Bei diesem Turnier wurde der neue Modus zum ersten mal eingesetzt und er brachte erstaunliches zu Tage:

  1. Der beste Freikämpfer muss nicht der beste Bodenkämpfer sein
  2. Auch Weißgürtel können im Bodenkampf mit den höheren Gürtelgraden mithalten
  3. Der Bodenkampf ist (gerade in der Turnierform) anstrengender als es sich so mancher Teilnehmer gedacht hat
  4. Auch für die Schiedsrichter gibt es da noch viel zu lernen
  5. Es entstehen interessante Fights

Auch diesmal gab es einen Sieger: Mykola Nepyyvoda nahm sich den Wanderpokal mit nachhause.

Hier noch ein paar Eindrücke in Fotoform:

Foto Foto Foto
Foto Foto Foto
Foto Foto Foto
Foto Foto Foto
Foto Foto

Ein Bericht von Robert Kovar

Copyright by Robert Kovar

e-mail | startseite | nach oben | zurück zu den Berichten -------------------